Vorgeschichte und Konzept
Wolfgang Niegelhell erlebte 2004 selbst, wie schwierig es in Österreich ist, als Privatperson
die Kosten zur Anschaffung eines Blindenführhundes aufzubringen.
Ein Blindenführhund ist für sehbehinderte Menschen das wertvollste Hilfsmittel zur Bewältigung des Straßen- verkehrs. Zusätzlich ist der Führhund ein wertvoller Freund und Kommunikationsbrücke
zu „nicht-behinderten“ Mitmenschen. Die Ausbildung dieser Hunde dauert 2 Jahre und ist sehr aufwändig. Im Schnitt erfüllt nur einer von 10 Hunden die hohen
Anforderungen an Charakter und Gesundheit für die Ausbildung zum Blindenführhund.
Ein Blindenführhund kostet derzeit Euro 30.000,-!
Viele sehbehinderte und blinde Menschen wünschen sich einen Blindenführhund als Mobilitätshilfe
und Partner im Straßenverkehr, können aber die hohen Anschaffungskosten nicht aufbringen, haben aufgrund ihrer beruflichen und/oder sozialen Situation wenig Aussicht auf staatliche Förderungen und finden keinen Zugang zu Privatsponsoren. Auch gibt es Situationen wie z. B. aufwändige medizinische Behandlungen aufgrund von Erkrankung oder Unfall des Hundes, in denen finanziell benachteiligte Blindenführhundhalter Unterstützung benötigen.
Inspiriert durch vorbildhafte Institutionen in der Schweiz, Großbritannien und in den USA beschloss Wolfgang Niegelhell, eine Stiftung zur Finanzierung von Blindenführhunden zu gründen, um jedem sehbehinderten oder blinden Menschen in Österreich die Anschaffung des wertvollen Hilfsmittels „Blindenführhund“ zu ermöglichen.
Im Jahr 2005 richtete er ein Spendenkonto ein, das seither der Ansparung des Startkapitals zur Errichtung der Wolfgang Niegelhell Stiftung für Blindenführhunde dient.
Im Jahr 2006 spielte Wolfgang Niegelhell mit seinem ersten, in den Medien viel beachteten Benefizkonzert "Ein Traum wird wahr" vor 3.000 Besuchern in der Stadthalle Graz Euro 10.000,- für seinen Traum zur Gründung einer Stiftung ein.
Mithilfe von Zuwendungen öffentlicher Stellen, Benefizaktionen und Spenden seiner Fans konnte Wolfgang Niegelhell mittlerweile auf dem genannten Spendenkonto Euro 40.000,- für die Stiftungsgründung ansparen und bereits Blindenführhunde-Teams in Notsituationen in kleinem Rahmen unterstützen.
Auch die Einnahmen aus der Vermarktung der Benefiz-Single „Wohin ich auch geh’“, an deren Produktion und Live-Präsentation in der Stadthalle Graz sich viele prominente MusikerkollegInnen aus ganz Österreich – u. a. Jazz-Gitti, Waterloo, Nordwand, Rimini Project, Styrina, Marlena Martinelli etc. – beteiligten, fließen zu 100 % in den Stiftungsaufbau.
Für die Eröffnung der Stiftung wird ein Mindestkapital von Euro 100.000,- benötigt.
Im Gespräch mit Dietmar Michalitsch, der seit Jahren österreichweit mit großem Erfolg Sport-Events organisiert, entstand die Idee eines österreichweiten Benefiz-Staffellaufes, der auf einer Route von 2.000 km Länge durch alle Landeshauptstädte führen soll.
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Ein herzliches Dankeschön an Familie Genböck-Möseneder, die mit einer großzügigen Spende in der......mehr
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